„Wenn man Vertrauen geschenkt bekommt, ist das eine tolle Sache!“

Jonas aus Mainz // Realschulabschluss

Jonas aus Mainz // Realschulabschluss

Jonas aus Mainz // Realschulabschluss

Welche Hobbies hast Du und was machst Du in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit betreibe ich viel Sport und treffe mich häufig mit Freunden. Beides lässt sich meistens gut verbinden, da ich sehr gerne Mannschaftssportarten betreibe, von Fußball bis Basketball oder anderes. Hauptsache man bewegt sich und wird mit Spaß aktiv.

Wie bist Du darauf gekommen, Dachdecker zu werden?

In meiner Familie besteht schon seit einigen Generationen ein Familienbetrieb. Allerdings war mir nicht schon immer klar, dass ich das später auch machen möchte.

Als ich zu dem Punkt kam, habe ich mich bei meinem Vater, Opa und Oma informiert und sie gaben mir einen Einblick, trotzdem habe ich mich noch im Internet informiert, weil es ja eine wichtige Entscheidung ist. Zuletzt habe ich mich noch mit Dachdeckern unterhalten und sie konnten mich in meiner Entscheidung nur bestätigen.

Was macht Dir an dem Dacheckerberuf am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht es mir definitiv, mit anderen Menschen und hauptsächlich Kollegen zu tun zu haben während der Arbeit. Wenn man eine Arbeit macht, bei der man Vertrauen geschenkt bekommt und es einem Spaß macht ist das eine tolle Sache. Wenn dazu noch Leute dabei sind, mit denen man sich gut versteht und wo auch immer Zeit für ein paar Witze ist, kann man sich nichts besseres wünschen. Wenn man mit einer Arbeit fertig ist kann man bewundern, was man selbst gemacht hat, das gibt einem ein sehr gutes Gefühl und man ist stolz auf sich selbst.

Welche Vorteile bietet Dir der Beruf für Deine Zukunft?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten nach der Ausbildung, was natürlich ein riesiger Vorteil ist. Man kann sich weiterbilden und z.B. den Meister machen oder wenn jemandem eine bestimmte Arbeit besonders gut gefällt, ist es kein Problem, sich als Geselle darauf zu spezialisieren. Wenn man mehr Erfahrung mitbringt kann man Leiter von seinem eigenen Team werden und viel Verantwortung übernehmen. Man kann aber auch in eine ganz andere Richtung gehen und ein Studium zu machen. Später einen Betrieb gründen oder zu übernehmen ist auch kein Problem, wenn du den Ehrgeiz und die Motivation dazu hast.

Welche Aspekte gefallen Dir an deinem Beruf am besten?

Mir gefällt sehr gut an dem Beruf, dass man wirklich aktiv wird und sieht, dass es etwas bringt, was man macht. Du sieht immer ein Ergebnis. Man ist an der freien Luft und arbeitet für nette Menschen, die auch dankbar sind, dass ihnen geholfen wird oder dass etwas Schönes gemacht wird. Ich habe Freude an der Gestaltung mit den vielen unterschiedlichen Materialien. Man kann natürlich auch selbst Einfluss nehmen auf das Endergebnis und seine Ideen mit einbringen. Und wenn man fertig ist, steht man vor etwas, was man selbst geschaffen hat und was andere Leute und mich selbst glücklich macht.

Was willst Du später einmal machen?

Ich selbst möchte später den Familienbetrieb übernehmen und dadurch selbstständig den Betrieb führen.

Welche Voraussetzungen muss man als Dachdecker/in mitbringen?

Es ist natürlich von Vorteil, etwas handwerkliches Geschick zu haben, aber es ist ja auch klar, dass man nicht alles direkt kann. Dafür sind am Anfang auch Kollegen da, um das Wissen und die Fertigkeiten zu vermitteln. Wenn man vielseitig ist, ist es natürlich auch gut, da man sehr viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Aufgaben zu lösen hat. Und nicht zu vergessen ist, dass man häufig im Team arbeitet, sich also auch mit anderen gut verstehen ist von Vorteil. Dadurch macht die Arbeit noch mehr Spaß.

Was würdest Du Deinem Freund/Freundin raten, der/die Dachdecker/in werden will? Dein ganz persönlicher Tipp: wie läuft es am besten?

Ich würde sagen, dass er es probieren soll und nicht so schnell aufgeben soll. Vieles lernt man mit der Zeit und man braucht etwas Übung. Wenn man es wirklich versucht und es will, wird es mit der Erfahrung klappen.

Was ist sonst noch wichtig zu wissen, wenn man sich für den Dachdeckerberuf interessiert? Und was möchtest Du noch sagen?

Wie schon vorher gesagt, dass man dran bleiben soll und es wirklich Spaß macht, wenn man sich darauf einlässt.

Bei mir war es auch so, dass ich nicht direkt alles machen durfte und konnte, aber mit der Zeit wurde ich besser und hatte einen Kollegen, der mich sehr viel machen ließ und mir vertraut hat. Das hat mir zu diesem Zeitpunkt so sehr weitergeholfen.